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Ein Industrie-Batteriespeicher steht am Ende unseres Battery-as-a-Service-Projekts als Container auf Ihrem Unternehmensgelände und senkt im laufenden Betrieb Ihre Energiekosten. Bis dahin müssen viele Dinge zusammenpassen: Energiedaten, Netzanschluss, Baurecht, Technik, Netzbetreiber, Lieferketten und Bauausführung. Wir zeigen, wie ein Speicherprojekt mit Bnewable Schritt für Schritt abläuft.

Die meisten Unternehmen, die sich mit einem Batteriespeicher beschäftigen, befinden sich mitten in einer energetischen Transformation. Prozesswärme soll elektrifiziert werden, der Fuhrpark auf E-Mobilität umgestellt, die Energiebeschaffung neu aufgestellt und der Netzanschluss reicht vielleicht schon heute nicht mehr aus. All das muss parallel bewertet werden und zwar nicht nur für heute, sondern für mehrere mögliche Zukunftsszenarien.
Am Anfang steht die Frage, ob und wie ein Speicher an Ihrem Standort sinnvoll ist. Dafür brauchen wir ein genaues Bild davon, wie Ihr Betrieb Strom nutzt:
Daraus bewerten wir, ob ein Speicher technisch und regulatorisch machbar ist und zeigen Ihnen, wie viel Sie konkret einsparen können. Aber auch, wie viel die Miete des Batteriespeichers Sie kosten würde. Ihr Beitrag in diesem Schritt: Verbrauchsdaten, Pläne und Ihr Wissen über den eigenen Standort.

Ein Speicher braucht einen Platz auf Ihrem Gelände. Vielleicht haben Sie schon eine Fläche im Kopf, sonst schlagen wir geeignete Orte vor. Ob ein Platz infrage kommt, hängt von mehreren Faktoren ab:
Gleichzeitig schauen wir uns Ihre Übergabestation an. Das ist die Stelle, an der Ihr Werk mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Kommt eine neue Anlage wie ein Speicher, eine PV-Anlage oder Ladeinfrastruktur dazu, muss diese Station den aktuellen technischen Regeln entsprechen. Gerade ältere Stationen müssen dafür oft umgebaut werden.
Die Übergabestation gehört Ihnen und bleibt auch in Ihrem Eigentum. Ein notwendiger Umbau ist deshalb nicht Teil des Speicherprojekts, und die Kosten dafür tragen Sie. Die Arbeit dahinter muss aber nicht bei Ihnen liegen: Wir können ein Umbaukonzept erstellen, die Planung übernehmen und den Umbau über Partner abwickeln lassen.
Jetzt wird der richtige Speicher bestimmt. Zuerst geht es um die Größe: Wie viel Leistung und Kapazität braucht der Standort heute und in Zukunft? Das Ziel ist die Auslegung, die technisch und wirtschaftlich für den gesamten Standort am besten passt. Dann geht es um die Details, die von Ihrem Standort abhängen. Zum Beispiel:
Diese Faktoren entscheiden darüber, welche Komponenten verbaut werden. Ein Beispiel: Ein Transformator kann mit Mineralöl, mit biologisch abbaubarem Ester oder ganz ohne Öl als Trockentransformator arbeiten. Manche Unternehmen und viele Stadtwerke setzen außerdem auf Wechselrichter aus europäischer Produktion mit Datenhaltung in Deutschland.
Ihre Anforderungen nehmen wir auf, auch solche, die Sie bereits an anderen Standorten erfüllen. Den Marktüberblick, den Vergleich der Systeme und die technische Bewertung übernehmen wir. Am Ende stellen wir Ihnen eine begründete Lösung vor und stimmen sie mit Ihnen ab.

Steht das Speicherkonzept, ist klar, was gebaut werden soll, und damit auch, was es kostet. Ein Industrie-Batteriespeicher ist eine erhebliche Investition: vom Speichersystem über Mittelspannungstechnik und Bauleistungen bis zu Gutachten und Genehmigungen. Eine genaue Aufschlüsselung finden Sie in unserem Artikel Was kostet ein Industrie-Batteriespeicher?
Im Battery-as-a-Service-Modell übernimmt Bnewable diese Investition. Dafür rechnen wir die Wirtschaftlichkeit des Speichers über die gesamte Laufzeit durch. Ihr Kapital bleibt so frei für Ihr Kerngeschäft und Sie zahlen eine Nutzungsgebühr für den Speicher an Ihrem Standort.
Ohne den Netzbetreiber geht nichts. Dieser betreibt das öffentliche Stromnetz in Ihrer Region, muss dem Vorhaben zustimmen und festlegen, unter welchen Bedingungen der Speicher arbeiten darf. Den ersten Schritt machen Sie:
Oft haben Sie bereits einen festen Ansprechpartner beim Netzbetreiber. Ihm stellen wir das fertige Konzept vor, in dem die typischen Fragen bereits beantwortet sind:
Da sich diese Fragen in jedem Speicherprojekt stellen, bringen wir dafür bereits erprobte Lösungen mit. So kann sich das Gespräch auf das konzentrieren, was an Ihrem Standort wirklich besonders ist.
Ein Batteriespeicher ist eine bauliche Anlage und braucht in der Regel eine Baugenehmigung. Dafür sind zahlreiche Unterlagen und Gutachten nötig, zum Beispiel:
Wir prüfen, was bereits vorliegt, etwa aus früheren Bauvorhaben auf Ihrem Gelände und beauftragen die fehlenden Gutachten. Den Bauantrag stellt Bnewable als Bauherr.
Ihre Kontakte können dabei helfen. Viele Unternehmen kennen ihr Bauamt und ihre Gemeinde und können das Vorhaben dort frühzeitig bekannt machen. Arbeiten Sie bereits mit Architekten oder Fachfirmen, die Ihr Gelände kennen, binden wir diese gerne ein. Das macht die Umsetzung oft schneller und einfacher.
Parallel zur Genehmigung bereiten wir den Bau vor. Wir holen einen Generalunternehmer ins Boot, also ein Bauunternehmen, das alle Arbeiten vor Ort koordiniert. Gerade wenn der Speicher in ein bestehendes Werksnetz eingebunden wird, schaut sich der Generalunternehmer den Standort häufig vorher selbst an.
Liegen Baugenehmigung und Zusage des Netzbetreibers vor, fließen deren Auflagen in die finale Planung ein. Bis dahin ist das Speichersystem ausgewählt, die Liefertermine sind reserviert und der Generalunternehmer steht bereit. Außerdem nehmen wir Kontakt mit Ihrem Energieversorger auf, um das Vorhaben abzustimmen.
Jetzt wird es sichtbar: Die Fläche wird vermessen und vorbereitet, Fundamente werden gegossen und Kabel verlegt. Danach werden die Speichercontainer angeliefert, die Station aufgestellt und alles an Ihr Stromnetz angeschlossen. Für Sie gibt es während des Baus eine zentrale Anlaufstelle:
Einzelne Termine stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Ein Beispiel: Für den Anschluss an Ihr Werksnetz kann eine kurze Abschaltung nötig sein, die sich meist auf ein Wochenende legen lässt.
Ein Termin, den viele Unternehmen gerne nutzen, ist die Anlieferung. Ein großer Kran hebt die Batteriespeicher über das Gelände, ein guter Moment für Fotos und Videos für Ihre Kommunikation.

Bevor der Speicher regulär arbeitet, wird jede Funktion geprüft. Den offiziellen Inbetriebnahmetermin vereinbaren wir mit dem Netzbetreiber. Danach läuft der Speicher etwa zwei Wochen im Probebetrieb, bevor er in den regulären Betrieb übergeht.
Mit der Inbetriebnahme beginnt die eigentliche Arbeit des Speichers. Ein Batteriespeicher läuft nicht einfach im Hintergrund mit, er muss rund um die Uhr gesteuert werden. Für Ihren Betrieb erfüllt er meist mehrere Aufgaben gleichzeitig:
Diese Aufgaben dürfen sich nicht gegenseitig ausbremsen. Ist der Speicher gerade für den Handel entladen, darf in Ihrem Werk keine Lastspitze auftreten, die er eigentlich abfangen soll. Jede Lade- und Entladeentscheidung wirkt sich damit direkt auf den wirtschaftlichen Mehrwert Ihres Speichers aus.
Diese operative Komplexität liegt bei Bnewable. Unser Inhouse-Team steuert den Speicher mit Bnewable Voltana, unserer Energiemanagement-Software, in der die jahrelange Erfahrung aus dem Betrieb vieler Speicher steckt. So entscheiden wir nahezu in Echtzeit, wann der Speicher lädt, entlädt oder am Energiemarkt aktiv wird. Ziel ist dabei immer das wirtschaftliche Optimum zwischen Ihren Energieflüssen vor Ort und dem Strommarkt.
Auch die Rahmenbedingungen entwickeln sich weiter. Ändern sich Ihr Verbrauch, Ihr Netzanschluss oder die Regulatorik, etwa bei den Netzentgelten, bewerten wir den Einsatz des Speichers neu und passen die Fahrweise an. Werden neue Anwendungsfälle wirtschaftlich interessant, prüfen wir sie für Ihren Standort. Wächst Ihr Bedarf, lässt sich der Speicher um weitere Module erweitern.
Als Eigentümer und Betreiber des Speichers verfolgt Bnewable dabei dasselbe Ziel wie Sie: dass er sich an Ihrem Standort über die gesamte Laufzeit wirtschaftlich für Sie lohnt.
Damit der Speicher über viele Jahre zuverlässig arbeitet, wird er regelmäßig inspiziert und laufend überwacht. Tritt eine Störung auf, greift ein technischer Service mit festen Reaktionszeiten.
Entscheidend ist, dass der Speicher verfügbar ist, wenn er gebraucht wird. Fällt er genau dann aus, wenn er eine Lastspitze kappen soll, kann diese eine Spitze den wirtschaftlichen Effekt eines ganzen Jahres schmälern. Deshalb sichern wir die Wartung über langfristige Verträge mit Herstellern oder qualifizierten Servicepartnern ab, inklusive Garantien zur Verfügbarkeit und zur verbleibenden Speicherkapazität.
Als Eigentümer organisiert Bnewable die Wartung und trägt ihre Kosten sowie das technische Risiko. Ein eigenes Serviceteam brauchen Sie dafür nicht.

Im Idealfall vergehen 9 bis 12 Monate von der Projektentwicklung bis zur Inbetriebnahme. Ein großer Teil dieser Zeit entfällt auf Planung und Genehmigung. Das Genehmigungsverfahren selbst dauert im besten Fall 3 bis 4 Monate. Der Bau ist vergleichsweise schnell: Ab dem ersten Spatenstich vergehen etwa 6 bis 8 Wochen bis zur Lieferung der Speicher und danach rund 4 Wochen bis zur Inbetriebnahme.
Wie lange Ihr Projekt tatsächlich dauert, hängt vom Standort ab. Verzögerungen können zum Beispiel entstehen durch:
In solchen Fällen kann ein Projekt auch bis zu 15 Monate dauern. Viele dieser Faktoren zeichnen sich aber schon in den ersten Schritten ab, sodass Sie früh einen realistischen Zeitplan für Ihren Standort erhalten.
Ein Batteriespeicher-Projekt bringt viele Fachgebiete zusammen: Energiewirtschaft, Netztechnik, Bau- und Umweltrecht, die Bauausführung und einen Betrieb, der über viele Jahre aktiv gesteuert werden will. Wer einen Speicher selbst kauft, baut dieses Wissen intern auf oder holt es sich von außen und hält alle Fäden selbst in der Hand. Im Battery-as-a-Service-Modell teilen wir uns die Aufgaben, und zwar so, dass jeder das übernimmt, was er am besten kann:
Bei Ihnen bleibt das, was Sie ohnehin am besten kennen: Ihren Standort. Sie stellen den ersten Kontakt zu Ihrem Netzbetreiber her, entscheiden über einen eventuellen Umbau Ihrer Übergabestation und sind bei einigen Abstimmungen dabei. Für den Speicher zahlen Sie eine Nutzungsgebühr. Um alles Weitere kümmern wir uns: von der Planung über Genehmigung und Bau bis zu Betrieb und Wartung, über die gesamte Laufzeit. Dabei haben Sie von Anfang an einen festen Ansprechpartner an Ihrer Seite, der Ihr Projekt kennt und Ihre Fragen beantwortet. Und bei den Momenten, die Spaß machen, sind Sie natürlich dabei: wenn der Kran die Speicher auf Ihr Gelände hebt und wenn wir die fertige Anlage gemeinsam feiern.
Kein Problem! Sie müssen kein Batteriespeicherwissen aufbauen. Wir betreuen Ihr komplettes Batteriespeicherprojekt und beantworten stets alle Ihre Fragen.