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In 11 Schritten zum Batteriespeicher: Wie läuft ein Battery-as-a-Service-Projekt mit Bnewable ab?

Ein Industrie-Batteriespeicher steht am Ende unseres Battery-as-a-Service-Projekts als Container auf Ihrem Unternehmensgelände und senkt im laufenden Betrieb Ihre Energiekosten. Bis dahin müssen viele Dinge zusammenpassen: Energiedaten, Netzanschluss, Baurecht, Technik, Netzbetreiber, Lieferketten und Bauausführung. Wir zeigen, wie ein Speicherprojekt mit Bnewable Schritt für Schritt abläuft.

October 30, 2026

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ablauf: Ein Batteriespeicher-Projekt mit Bnewable durchläuft 11 Schritte: von der Analyse Ihres Energiebedarfs über Genehmigung und Bau bis zu Betrieb und Wartung über die gesamte Laufzeit.
  • Dauer: Im Idealfall vergehen 9 bis 12 Monate bis zur Inbetriebnahme. Unvorhergesehene Verzögerungen, etwa durch Artenschutzauflagen oder Frost, können den Zeitraum auf bis zu 15 Monate verlängern.
  • Was Bnewable übernimmt: Wir investieren in den Speicher, planen ihn, stellen den Bauantrag als Bauherr, steuern den Bau und betreiben und warten den Speicher. Dabei tragen wir die Kosten für Betrieb und Wartung sowie das technische Risiko.
  • Was bei Ihnen liegt: Sie bringen Ihr Wissen über den Standort ein, stellen den ersten Kontakt zu Ihrem Netzbetreiber her und sind bei einzelnen Abstimmungen dabei. Für den Speicher zahlen Sie nur eine stundenbasierte Nutzungsgebühr.
  • Ein Ansprechpartner: Vom ersten Gespräch bis in den laufenden Betrieb haben Sie einen festen Ansprechpartner bei Bnewable, der alle Beteiligten koordiniert, vom Netzbetreiber bis zum Generalunternehmer.

Warum ist ein Batteriespeicher-Projekt so komplex?

Die meisten Unternehmen, die sich mit einem Batteriespeicher beschäftigen, befinden sich mitten in einer energetischen Transformation. Prozesswärme soll elektrifiziert werden, der Fuhrpark auf E-Mobilität umgestellt, die Energiebeschaffung neu aufgestellt und der Netzanschluss reicht vielleicht schon heute nicht mehr aus. All das muss parallel bewertet werden und zwar nicht nur für heute, sondern für mehrere mögliche Zukunftsszenarien.

„Konkret heißt das: Bnewable stellt einen Speicher auf, der in der Regel größer ausgelegt ist als das, was Sie heute brauchen. Wächst Ihr Bedarf, können Sie weitere Speichermodule kurzfristig dazumieten. Passt die Erweiterung doch nicht, lässt sie sich auch wieder zurücknehmen. Sie müssen also heute nicht wissen, wie Ihr Energiebedarf in fünf Jahren aussieht.“ – Vincent Günzel, Head of Operations bei Bnewable

Exkurs: Was ist Battery-as-a-Service?

Bei Battery-as-a-Service (BaaS) kaufen Sie keinen Batteriespeicher. Stattdessen steht ein Speicher auf Ihrem Gelände, der Bnewable gehört und von Bnewable betrieben wird. Sie nutzen, was der Speicher für Ihren Standort leistet, und zahlen für die Nutzung.

Das verschiebt auch die Arbeit: Weil Bnewable Eigentümer der Anlage ist, liegen Planung, Genehmigung, Bau und Betrieb bei uns. Die folgenden Schritte zeigen, was das konkret bedeutet.

Die 11 Schritte eines Battery-as-a-Service-Projekts mit Bnewable

1. Konzeption: Wie sieht Ihr Energiebedarf aus?

Am Anfang steht die Frage, ob und wie ein Speicher an Ihrem Standort sinnvoll ist. Dafür brauchen wir ein genaues Bild davon, wie Ihr Betrieb Strom nutzt:

  • Ihr Lastgang: Wann verbrauchen Sie wie viel Strom, über den Tag und über das Jahr? Hier zeigt sich zum Beispiel, wann Lastspitzen entstehen.
  • Ihre Pläne: Kommen neue Verbraucher dazu, etwa Ladestationen für E-LKWs oder elektrifizierte Maschinen?
  • Ihr Werksnetz: Wie ist das Stromnetz auf Ihrem Gelände aufgebaut?
  • Ihre großen Verbraucher: Welche Anlagen ziehen besonders viel Leistung oder belasten das Netz?

Daraus bewerten wir, ob ein Speicher technisch und regulatorisch machbar ist und zeigen Ihnen, wie viel Sie konkret einsparen können. Aber auch, wie viel die Miete des Batteriespeichers Sie kosten würde. Ihr Beitrag in diesem Schritt: Verbrauchsdaten, Pläne und Ihr Wissen über den eigenen Standort.

2. Standortanalyse: Wo kann der Speicher stehen und reicht der Netzanschluss?

Ein Speicher braucht einen Platz auf Ihrem Gelände. Vielleicht haben Sie schon eine Fläche im Kopf, sonst schlagen wir geeignete Orte vor. Ob ein Platz infrage kommt, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Baurecht: Darf an dieser Stelle überhaupt gebaut werden?
  • Umweltrecht: Liegt die Fläche zum Beispiel auf einer Wiese, auf der geschützte Tierarten leben könnten?
  • Elektrotechnik: Steht der Speicher dort, wo er im Werksnetz am meisten bewirkt? Manchmal soll er gezielt empfindliche Anlagen mit stabiler Spannung versorgen.

Gleichzeitig schauen wir uns Ihre Übergabestation an. Das ist die Stelle, an der Ihr Werk mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Kommt eine neue Anlage wie ein Speicher, eine PV-Anlage oder Ladeinfrastruktur dazu, muss diese Station den aktuellen technischen Regeln entsprechen. Gerade ältere Stationen müssen dafür oft umgebaut werden.

Die Übergabestation gehört Ihnen und bleibt auch in Ihrem Eigentum. Ein notwendiger Umbau ist deshalb nicht Teil des Speicherprojekts, und die Kosten dafür tragen Sie. Die Arbeit dahinter muss aber nicht bei Ihnen liegen: Wir können ein Umbaukonzept erstellen, die Planung übernehmen und den Umbau über Partner abwickeln lassen.

„Der Netzanschluss ist für das Bestehen eines Standorts fundamental. Deshalb ist es sinnvoll, dass er im Eigentum des Standortbetreibers bleibt. Wir sorgen aber dafür, dass die Erneuerung keine großen Kapazitäten bindet und kein spezielles Knowhow Ihrerseits erfordert.“ – Vincent Günzel, Head of Operations bei Bnewable

3. Speicherkonzeption: Welcher Speicher passt zu Ihrem Standort?

Jetzt wird der richtige Speicher bestimmt. Zuerst geht es um die Größe: Wie viel Leistung und Kapazität braucht der Standort heute und in Zukunft? Das Ziel ist die Auslegung, die technisch und wirtschaftlich für den gesamten Standort am besten passt. Dann geht es um die Details, die von Ihrem Standort abhängen. Zum Beispiel:

  • Lärm: Gibt es Nachbarn, für die Schallgrenzwerte gelten?
  • Brandschutz: Muss der Speicher an Ihre bestehende Brandmeldeanlage angebunden werden?
  • Gewässerschutz: Wie werden Komponenten mit Öl, etwa Transformatoren, sicher aufgestellt?
  • Umgebung: Ist die Luft am Standort zum Beispiel besonders staubig?

Diese Faktoren entscheiden darüber, welche Komponenten verbaut werden. Ein Beispiel: Ein Transformator kann mit Mineralöl, mit biologisch abbaubarem Ester oder ganz ohne Öl als Trockentransformator arbeiten. Manche Unternehmen und viele Stadtwerke setzen außerdem auf Wechselrichter aus europäischer Produktion mit Datenhaltung in Deutschland.

Ihre Anforderungen nehmen wir auf, auch solche, die Sie bereits an anderen Standorten erfüllen. Den Marktüberblick, den Vergleich der Systeme und die technische Bewertung übernehmen wir. Am Ende stellen wir Ihnen eine begründete Lösung vor und stimmen sie mit Ihnen ab.

4. Kapital: Wer investiert in den Speicher?

Steht das Speicherkonzept, ist klar, was gebaut werden soll, und damit auch, was es kostet. Ein Industrie-Batteriespeicher ist eine erhebliche Investition: vom Speichersystem über Mittelspannungstechnik und Bauleistungen bis zu Gutachten und Genehmigungen. Eine genaue Aufschlüsselung finden Sie in unserem Artikel Was kostet ein Industrie-Batteriespeicher?

Im Battery-as-a-Service-Modell übernimmt Bnewable diese Investition. Dafür rechnen wir die Wirtschaftlichkeit des Speichers über die gesamte Laufzeit durch. Ihr Kapital bleibt so frei für Ihr Kerngeschäft und Sie zahlen eine Nutzungsgebühr für den Speicher an Ihrem Standort.

5. Netzanschluss: Was sagt der Netzbetreiber?

Ohne den Netzbetreiber geht nichts. Dieser betreibt das öffentliche Stromnetz in Ihrer Region, muss dem Vorhaben zustimmen und festlegen, unter welchen Bedingungen der Speicher arbeiten darf. Den ersten Schritt machen Sie:

„Der erste Kontakt zum Netzbetreiber sollte vom Unternehmen kommen. Ihm gehört der Netzanschlusspunkt und eine Anfrage direkt vom Anschlussnehmer wird anders behandelt als eine Anfrage von Dritten. Danach treten wir partnerschaftlich auf und gehen gemeinsam gut vorbereitet in die Gespräche.“
– Pascal Hartmann, Projektentwicklung & -umsetzung bei Bnewable

Oft haben Sie bereits einen festen Ansprechpartner beim Netzbetreiber. Ihm stellen wir das fertige Konzept vor, in dem die typischen Fragen bereits beantwortet sind:

  • Zuständigkeiten: Wer ist gegenüber dem Netzbetreiber für was verantwortlich? Sie als Eigentümer des Netzanschlusses, Bnewable als Betreiber des Speichers.
  • Messung: Wie werden Ihr Verbrauch und die Strommengen des Speichers sauber getrennt erfasst?
  • Fahrweise: Wann und wie darf der Speicher laden und entladen?
  • Technische Vorgaben: zum Beispiel ein Schutz, der sicherstellt, dass nie mehr Leistung ins Netz fließt als vereinbart, oder die Umsetzung von Redispatch, also Eingriffen des Netzbetreibers zur Netzstabilisierung.

Da sich diese Fragen in jedem Speicherprojekt stellen, bringen wir dafür bereits erprobte Lösungen mit. So kann sich das Gespräch auf das konzentrieren, was an Ihrem Standort wirklich besonders ist.

6. Baugenehmigung: Darf gebaut werden?

Ein Batteriespeicher ist eine bauliche Anlage und braucht in der Regel eine Baugenehmigung. Dafür sind zahlreiche Unterlagen und Gutachten nötig, zum Beispiel:

  • Baugrundgutachten: Trägt der Boden das Gewicht der Container?
  • Kampfmittelabfrage: Liegen auf dem Gelände noch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg?
  • Schallgutachten: Werden Lärmgrenzwerte eingehalten?
  • Kartierung: Leben auf der Fläche geschützte Tier- oder Pflanzenarten? Das ist nur relevant, wenn der Speicher nicht auf bereits befestigter Fläche steht.

Wir prüfen, was bereits vorliegt, etwa aus früheren Bauvorhaben auf Ihrem Gelände und beauftragen die fehlenden Gutachten. Den Bauantrag stellt Bnewable als Bauherr.

Ihre Kontakte können dabei helfen. Viele Unternehmen kennen ihr Bauamt und ihre Gemeinde und können das Vorhaben dort frühzeitig bekannt machen. Arbeiten Sie bereits mit Architekten oder Fachfirmen, die Ihr Gelände kennen, binden wir diese gerne ein. Das macht die Umsetzung oft schneller und einfacher.

7. Bauvorbereitung: Wer baut und wann wird geliefert?

Parallel zur Genehmigung bereiten wir den Bau vor. Wir holen einen Generalunternehmer ins Boot, also ein Bauunternehmen, das alle Arbeiten vor Ort koordiniert. Gerade wenn der Speicher in ein bestehendes Werksnetz eingebunden wird, schaut sich der Generalunternehmer den Standort häufig vorher selbst an.

Liegen Baugenehmigung und Zusage des Netzbetreibers vor, fließen deren Auflagen in die finale Planung ein. Bis dahin ist das Speichersystem ausgewählt, die Liefertermine sind reserviert und der Generalunternehmer steht bereit. Außerdem nehmen wir Kontakt mit Ihrem Energieversorger auf, um das Vorhaben abzustimmen.

8. Bau: Wie wird der Speicher vor Ort installiert?

Jetzt wird es sichtbar: Die Fläche wird vermessen und vorbereitet, Fundamente werden gegossen und Kabel verlegt. Danach werden die Speichercontainer angeliefert, die Station aufgestellt und alles an Ihr Stromnetz angeschlossen. Für Sie gibt es während des Baus eine zentrale Anlaufstelle:

„Sie haben einen Ansprechpartner für alles und das sind wir. Wir begleiten Sie über das gesamte Projekt und wechseln nicht.“
– Vincent Günzel, Head of Operations bei Bnewable

Einzelne Termine stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Ein Beispiel: Für den Anschluss an Ihr Werksnetz kann eine kurze Abschaltung nötig sein, die sich meist auf ein Wochenende legen lässt.

Ein Termin, den viele Unternehmen gerne nutzen, ist die Anlieferung. Ein großer Kran hebt die Batteriespeicher über das Gelände, ein guter Moment für Fotos und Videos für Ihre Kommunikation.

9. Inbetriebnahme: Wann geht der Speicher ans Netz?

Bevor der Speicher regulär arbeitet, wird jede Funktion geprüft. Den offiziellen Inbetriebnahmetermin vereinbaren wir mit dem Netzbetreiber. Danach läuft der Speicher etwa zwei Wochen im Probebetrieb, bevor er in den regulären Betrieb übergeht.

10. Betrieb: Was passiert nach der Inbetriebnahme?

Mit der Inbetriebnahme beginnt die eigentliche Arbeit des Speichers. Ein Batteriespeicher läuft nicht einfach im Hintergrund mit, er muss rund um die Uhr gesteuert werden. Für Ihren Betrieb erfüllt er meist mehrere Aufgaben gleichzeitig:‍

  • Lastspitzen kappen: Der Speicher fängt Leistungsspitzen ab und reduziert so Ihre Netzentgelte.
  • PV-Strom nutzen: Überschüsse aus Ihrer eigenen PV-Anlage werden gespeichert und dann genutzt, wenn Ihr Betrieb sie braucht.
  • Netzanschluss virtuell erweitern: Der Speicher liefert zusätzliche Leistung, wenn Ihr Anschluss an seine Grenzen kommt, etwa beim Laden von E-LKWs.
  • Am Energiemarkt handeln: In Zeiten, in denen der Speicher für Ihren Standort nicht gebraucht wird, kann er Strom am Energiemarkt handeln.

Diese Aufgaben dürfen sich nicht gegenseitig ausbremsen. Ist der Speicher gerade für den Handel entladen, darf in Ihrem Werk keine Lastspitze auftreten, die er eigentlich abfangen soll. Jede Lade- und Entladeentscheidung wirkt sich damit direkt auf den wirtschaftlichen Mehrwert Ihres Speichers aus.

Diese operative Komplexität liegt bei Bnewable. Unser Inhouse-Team steuert den Speicher mit Bnewable Voltana, unserer Energiemanagement-Software, in der die jahrelange Erfahrung aus dem Betrieb vieler Speicher steckt. So entscheiden wir nahezu in Echtzeit, wann der Speicher lädt, entlädt oder am Energiemarkt aktiv wird. Ziel ist dabei immer das wirtschaftliche Optimum zwischen Ihren Energieflüssen vor Ort und dem Strommarkt.

Auch die Rahmenbedingungen entwickeln sich weiter. Ändern sich Ihr Verbrauch, Ihr Netzanschluss oder die Regulatorik, etwa bei den Netzentgelten, bewerten wir den Einsatz des Speichers neu und passen die Fahrweise an. Werden neue Anwendungsfälle wirtschaftlich interessant, prüfen wir sie für Ihren Standort. Wächst Ihr Bedarf, lässt sich der Speicher um weitere Module erweitern.

Als Eigentümer und Betreiber des Speichers verfolgt Bnewable dabei dasselbe Ziel wie Sie: dass er sich an Ihrem Standort über die gesamte Laufzeit wirtschaftlich für Sie lohnt.

11. Service: Wie wird der Speicher gewartet?

Damit der Speicher über viele Jahre zuverlässig arbeitet, wird er regelmäßig inspiziert und laufend überwacht. Tritt eine Störung auf, greift ein technischer Service mit festen Reaktionszeiten.

Entscheidend ist, dass der Speicher verfügbar ist, wenn er gebraucht wird. Fällt er genau dann aus, wenn er eine Lastspitze kappen soll, kann diese eine Spitze den wirtschaftlichen Effekt eines ganzen Jahres schmälern. Deshalb sichern wir die Wartung über langfristige Verträge mit Herstellern oder qualifizierten Servicepartnern ab, inklusive Garantien zur Verfügbarkeit und zur verbleibenden Speicherkapazität.

Als Eigentümer organisiert Bnewable die Wartung und trägt ihre Kosten sowie das technische Risiko. Ein eigenes Serviceteam brauchen Sie dafür nicht.

Wie lange dauert ein Batteriespeicher-Projekt?

Im Idealfall vergehen 9 bis 12 Monate von der Projektentwicklung bis zur Inbetriebnahme. Ein großer Teil dieser Zeit entfällt auf Planung und Genehmigung. Das Genehmigungsverfahren selbst dauert im besten Fall 3 bis 4 Monate. Der Bau ist vergleichsweise schnell: Ab dem ersten Spatenstich vergehen etwa 6 bis 8 Wochen bis zur Lieferung der Speicher und danach rund 4 Wochen bis zur Inbetriebnahme.

Wie lange Ihr Projekt tatsächlich dauert, hängt vom Standort ab. Verzögerungen können zum Beispiel entstehen durch:

  • Winter: Bei Frost sind Erdarbeiten kaum möglich.
  • Artenschutz: Auf unbebauten Flächen dürfen bestimmte Untersuchungen oder Maßnahmen nur zu bestimmten Jahreszeiten stattfinden.
  • Kampfmittel: Ist nicht nachgewiesen, dass der Boden frei von Blindgängern ist, sind zusätzliche Prüfungen nötig.
  • Planverfahren in der Nachbarschaft: Laufende Bebauungsplanverfahren können das Genehmigungsverfahren beeinflussen.
  • Lieferzeiten: Für einzelne Komponenten kann es Wartezeiten geben.

In solchen Fällen kann ein Projekt auch bis zu 15 Monate dauern. Viele dieser Faktoren zeichnen sich aber schon in den ersten Schritten ab, sodass Sie früh einen realistischen Zeitplan für Ihren Standort erhalten.

Eigenes Projekt oder Battery-as-a-Service: Wer übernimmt was?

Ein Batteriespeicher-Projekt bringt viele Fachgebiete zusammen: Energiewirtschaft, Netztechnik, Bau- und Umweltrecht, die Bauausführung und einen Betrieb, der über viele Jahre aktiv gesteuert werden will. Wer einen Speicher selbst kauft, baut dieses Wissen intern auf oder holt es sich von außen und hält alle Fäden selbst in der Hand. Im Battery-as-a-Service-Modell teilen wir uns die Aufgaben, und zwar so, dass jeder das übernimmt, was er am besten kann:

Aufgabe Eigener Speicher Battery-as-a-Service
Konzeption Sie: Sie analysieren Lastgang und Machbarkeit oder beauftragen Berater. Sie: Daten und Standortwissen bereitstellen.
Bnewable: Analyse und Machbarkeitsprüfung.
Standortanalyse Sie: Sie prüfen Flächen und Übergabestation und planen einen notwendigen Umbau. Sie: Umbau der Übergabestation finanzieren (falls nötig).
Bnewable: Flächen bewerten, Umbau auf Wunsch planen und abwickeln.
Speicherkonzeption Sie: Sie dimensionieren, vergleichen Systeme und wählen Komponenten aus. Sie: Anforderungen nennen.
Bnewable: Auslegung, Systemvergleich und technische Bewertung.
Kapital Sie: Sie investieren, finanzieren und schreiben ab. Bnewable: Investition und Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Netzanschluss Sie: Sie stimmen Konzept, Messung und Fahrweise mit dem Netzbetreiber ab. Sie: Ersten Kontakt herstellen.
Bnewable: Gespräche mit erprobten Konzepten führen.
Baugenehmigung Sie: Sie sind Bauherr, beauftragen Gutachten und stellen den Bauantrag. Bnewable: Bauantrag als Bauherr, Gutachten, Rückfragen des Bauamts.
Bauvorbereitung Sie: Sie schreiben aus, vergeben Aufträge und sichern Liefertermine. Bnewable: Generalunternehmer, Lieferungen, Abstimmung mit dem Energieversorger.
Bau Sie: Sie koordinieren die Gewerke und überwachen den Bau. Sie: Termine wie Abschaltungen abstimmen.
Bnewable: Bau steuern, ein fester Ansprechpartner.
Inbetriebnahme Sie: Sie verantworten Tests und Abnahme mit dem Netzbetreiber. Bnewable: Tests, Abnahme und Probebetrieb.
Betrieb Sie: Sie steuern den Speicher mit eigenem Team oder über einen Drittvermarkter und passen ihn an neue Regulatorik an. Bnewable: Steuerung mit Voltana, laufende Anpassung, Erweiterung bei Bedarf.
Service Sie: Sie schließen Wartungsverträge ab und tragen Kosten und technisches Risiko. Bnewable: Wartung, Kosten und technisches Risiko.

Bei Ihnen bleibt das, was Sie ohnehin am besten kennen: Ihren Standort. Sie stellen den ersten Kontakt zu Ihrem Netzbetreiber her, entscheiden über einen eventuellen Umbau Ihrer Übergabestation und sind bei einigen Abstimmungen dabei. Für den Speicher zahlen Sie eine Nutzungsgebühr. Um alles Weitere kümmern wir uns: von der Planung über Genehmigung und Bau bis zu Betrieb und Wartung, über die gesamte Laufzeit. Dabei haben Sie von Anfang an einen festen Ansprechpartner an Ihrer Seite, der Ihr Projekt kennt und Ihre Fragen beantwortet. Und bei den Momenten, die Spaß machen, sind Sie natürlich dabei: wenn der Kran die Speicher auf Ihr Gelände hebt und wenn wir die fertige Anlage gemeinsam feiern.

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Kein Problem! Sie müssen kein Batteriespeicherwissen aufbauen. Wir betreuen Ihr komplettes Batteriespeicherprojekt und beantworten stets alle Ihre Fragen.