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China dreht an einer Stellschraube im globalen Energiemarkt: Steuervergünstigungen für den Export von Batteriespeichern sind seit 1. April 2026 gekürzt, bei Photovoltaik-Produkten vollständig gestrichen. Das kann spürbare Auswirkungen vor allem für…

China dreht an einer Stellschraube im globalen Energiemarkt: Steuervergünstigungen für den Export von Batteriespeichern sind seit 1. April 2026 gekürzt, bei Photovoltaik-Produkten vollständig gestrichen. Das kann spürbare Auswirkungen vor allem für Unternehmen haben, die in Speicher und PV investieren wollen. Erfahren Sie alle Hintergründe und konkreten Handlungsempfehlungen.
Bisher konnten chinesische Hersteller einen Teil der Mehrwertsteuer auf exportierte Produkte zurückerstattet bekommen. Dieser Mechanismus hat dafür gesorgt, dass PV-Module und Batteriespeicher aus China international besonders wettbewerbsfähig waren.
Die Erstattungssätze wurden bereits in den letzten Monaten mehrfach reduziert, die Entwicklung kommt also nicht überraschend.
Kurz gesagt: Die Preise werden voraussichtlich steigen. Für Photovoltaik-Anlagen wird aktuell mit einem Anstieg von etwa 10 bis 20 Prozent gerechnet. Bei Batteriespeichern zeigt sich dieser Effekt zeitlich verzögert, da die Regelung hier schrittweise greift.
Gerade im industriellen Kontext ist das relevant, denn Projekte mit Batteriespeichern sind kapitalintensiv. Wenn sich also die Preise für zentrale Komponenten verändern, verschiebt sich automatisch die Wirtschaftlichkeit.
Hinzu kommt die hohe Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten. Über 70% der weltweit eingesetzten Speicher und PV-Module stammt aus China. Änderungen in der chinesischen Exportpolitik wirken sich daher unmittelbar auf die internationalen Märkte, und damit auch auf Deutschland, aus.
Mit der Kürzung von Steuervergünstigungen verändert sich nicht nur das Preisniveau, sondern auch die Dynamik im Markt.
Gleichzeitig ist die Maßnahme Teil einer größeren strategischen Entwicklung in China. Ziel ist unter anderem, Überkapazitäten abzubauen und den Preisdruck zu reduzieren. Batteriespeicher sind in den letzten Jahren unter anderem auch durch höhere Nachfrage und bessere Technologie immer günstiger geworden. Das spricht dafür, dass sich mittelfristig ein stabileres, aber höheres Preisniveau etablieren könnte.
Vor diesem Hintergrund kann es sich also lohnen Ihre Projekte und Strategien zunächst aktiv zu überprüfen. Besonders für eigene Batteriespeicherprojekte in Planung empfehlen wir folgendes:
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Trotz der klaren Richtung bleiben einige Punkte noch offen: Wie stark die Preise letztendlich steigen, ist ebenso ungewiss wie die Reaktionen europäischer Hersteller, politischer Maßnahmen und die Entwicklung der Lieferketten.
Da Unsicherheit ein konstanter Faktor bei Investitionen ist, bedeutet das für Sie als Industrieunternehmen: Projekte und Strategien regelmäßig überprüfen, Annahmen hinterfragen und Entscheidungen bewusst zeitlich planen.
Kein Problem! Sie müssen kein Batteriespeicherwissen aufbauen. Wir betreuen Ihr komplettes Batteriespeicherprojekt und beantworten stets alle Ihre Fragen.